
25. August 2026 • Lesedauer 3 Minuten
DLA Piper berät James Hardie bei der Veräußerung des europäischen Geschäfts, einschließlich des Verkaufs von Fermacell, an Holcim für EUR 840 Millionen
Die globale Wirtschaftskanzlei DLA Piper hat James Hardie Industries plc („James Hardie“) bei der Veräußerung seines europäischen Geschäfts an Holcim für EUR 840 Millionen beraten.
Die Transaktion ist Teil der langfristigen Strategie von James Hardie, die auf maximale Wachstums- und Renditechancen ausgerichtet ist. Im Rahmen der Vereinbarung wird Holcim, ein weltweit tätiger Schweizer Anbieter hochwertiger Baustoffe und Baulösungen, das Geschäft von Fermacell mit nachhaltigen Wand- und Bodensystemen in Europa einschließlich der Marken fermacell® und Aestuver® übernehmen. Nach dem Vollzug wird Fermacell das Angebot von Holcim in den Bereichen Bausysteme und modulares Bauen stärken.
Der Vollzug der Transaktion wird für das erste Halbjahr des Kalenderjahres 2027 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der erforderlichen behördlichen Freigaben sowie der Durchführung und des Abschlusses etwaiger arbeitsrechtlich erforderlicher Informations- und Konsultationsverfahren (einschließlich etwaiger Konsultation der zuständigen Arbeitnehmervertretungen).
Darüber hinaus beabsichtigt James Hardie, sein europäisches Faserzementgeschäft nach Abschluss der erforderlichen rechtlichen und regulatorischen Verfahren sowie etwaiger arbeitsrechtlich erforderlicher Informations- und Konsultationsverfahren, einschließlich etwaiger Konsultation der zuständigen Arbeitnehmervertretungen, einzustellen.
James Hardie mit Sitz in Irland ist ein führender Anbieter für Fassadenlösungen sowie den Outdoor-Wohnbereich. Das Portfolio umfasst Faserzement-, Fasergips- sowie Verbund- und PVC-Terrassen- und Geländersysteme. Das Unternehmen ist in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland tätig.
Andrew Weil, Client Relationship Partner, kommentiert: „Wir freuen uns, James Hardie bei dieser strategisch wichtigen Transaktion beraten zu haben und damit die Umsetzung der langfristigen Unternehmensstrategie unterstützen zu können.“
Dr. Benjamin Parameswaran, Client Relationship Partner, ergänzt: „Diese Transaktion ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Portfolios von James Hardie. Wir danken dem Management und dem Legal Team für das Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit während des gesamten Transaktionsprozesses.“
Das globale, praxisübergreifende Team unter anderem aus Deutschland, den Niederlanden, Irland, Australien und den USA wurde gemeinsam von Partner Sebastian Decker, Counsel Sophie von Mandelsloh sowie den Partnern Dr. Benjamin Parameswaran und Andrew Weil geleitet. Sie wurden im Kernteam von den Senior Associates Robert Fischer-Sonnberg und Lea Reifers (alle Corporate) und Semin O (Lit&Reg) unterstützt.
Auf internationaler Ebene waren Teams um die Partner Jochem Beurskens, Sander Wiggers (beide Corporate), Jean Paul Dresen (Steuerrecht), Matthew Cole (Corporate), Maura Dineen (Tax), David Ryan , Brian Wohlberg (beide Corporate), Marc Horwitz und Jamie Knox (beide Finance) an der Transaktion beteiligt.
In der Schweiz arbeitete DLA Piper mit Thouvenin Rechtsanwälte unter der Leitung von Partner Thomas Loher zusammen.
Das interne Team von James Hardie wurde von Chris Russell, SVP und Leiter der Abteilung Global Strategy, Corporate Development, gemeinsam mit Matthew Wells, Assistant General Counsel – Corporate & Securities, und Tim Beastrom, Chief Legal Officer, geleitet.
Die aktuelle Transaktion baut auf der langjährigen Mandatsbeziehung zwischen DLA Piper und James Hardie auf. Im Jahr 2017 beriet ein von den Partnern Dr. Benjamin Parameswaran und Andrew Weil geleitetes DLA Piper-Team James Hardie beim Erwerb von Fermacell. Die Transaktion erfolgte über den Erwerb der XI (DL) Holdings GmbH und ihrer deutschen sowie europäischen Tochtergesellschaften, einschließlich der Fermacell GmbH, von der Xella International S.A.