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6. Juni 2021Lesedauer 2 Minuten

DLA Piper berät bionic surface technologies bei Entwicklungskooperation mit Nikon

DLA Piper hat das Grazer Forschungs- und Entwicklungsunternehmen bionic surface technologies im Zuge einer Entwicklungsvereinbarung mit dem japanischen Optik-Spezialisten Nikon Corporation beraten.

Die bionic surface technologies (BST) GmbH ist Experte für computerunterstützte Strömungsmechanik und bietet Lösungen auf dem Gebiet der Riblet-Technologie. Dabei handelt es sich um speziell entwickelte Mikro-Oberflächenstrukturen. Diese sind den feinen Rillen der Haut eines Hais nachempfunden, die dem Hai eine schnelle und effiziente Fortbewegung im Wasser ermöglicht. Die Übernahme dieser von der Natur inspirierten Technologie bietet ein enormes Potential: Sie reduziert den Luftwiderstand an strömungsrelevanten Stellen, unter anderem bei Flugzeugen und anderen Transportmitteln, sowie in Wind- und Gasturbinen. Der erzielte Effizienzgewinn führt zu einem geringeren CO2-Fußabdruck, einer Kostenersparnis und zu höheren Geschwindigkeiten.

Die nun besiegelte Kooperation soll die Expertise beider Unternehmen zusammenführen. BST bringt das Know-how zur Erzielung des optimalen Riblet-Designs ein, Nikon seine Kompetenz in der hochpräzisen Freiform-Lasermusterung, durch die das Riblet-Design in jedem Winkel, jeder Dimension und jeder Ausrichtung implementiert werden kann.

DLA Piper hat BST bei der Gestaltung der Entwicklungsvereinbarung mit der Nikon Corporation rechtlich beraten. Dem Beratungsteam gehörten die Partnerinnen MMag. Sabine Fehringer (IPT), Dr. Maria Doralt (Corporate) sowie Counsel Dr. Johanna Höltl (Corporate) und Senior Associate Dr. Christoph Schimmer (Corporate/Tax) an.

„bionic surface technologies und Nikon haben mit dieser Entwicklungsvereinbarung eine sehr fruchtbare und zukunftsweisende Zusammenarbeit auf die Beine gestellt. Wir freuen uns, dass wir einen Technologieführer aus Österreich von internationaler Bedeutung begleiten dürfen und wünschen den beiden Kooperationspartnern eine erfolgreiche gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit“, kommentiert Sabine Fehringer.

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